Für Anbieter:innen

Ein eigenes Angebot anmelden

Du hast das Programm durchgesehen und denkst: Was ich mache, würde da auch hineinpassen? Dann trag es ein. Die Achtsamkeitswoche besteht aus nichts anderem als aus Menschen, die ihr Angebot zur Verfügung stellen — Meditation, Atemarbeit, Klang, Bewegung, ein Spaziergang, ein offener Raum. Diese Seite erklärt, wie das geht, wie lange es dauert und woran Einreichungen am häufigsten hängenbleiben.

Du möchtest an einem Angebot teilnehmen statt eines anzubieten? Dann sind die häufigen Fragen die richtige Seite.

Geht das jetzt überhaupt noch?

Ja. Die Woche läuft vom 17. bis 24. Oktober 2026, das Programm ist seit Kurzem online — einen Stichtag für weitere Angebote gibt es trotzdem nicht. Die Frist, bis zu der die Standort-Teams das Programm zusammenstellen wollten, lag im Sommer; am Ablauf ändert das nichts. Was ein Team später freigibt, erscheint von selbst im Programm, auch noch während der Woche.

Zur Ehrlichkeit gehört die andere Hälfte: Je später dein Angebot steht, desto weniger Menschen finden es. Das Programm wird jetzt bekannt gemacht, und wer erst im Oktober einreicht, ist zwar dabei — die meisten haben ihre Woche dann aber schon geplant. Ein paar Tage früher sind mehr wert als ein perfekt geschliffener Text.

So läuft es ab

  1. Du füllst das Formular deiner Stadt aus: Titel, Beschreibung, Ort, Termine, Teilnehmerzahl, ein Foto deines Angebots und eines von dir.
  2. Deine Antwort landet innerhalb weniger Minuten als Eintrag beim Team deines Standorts. Hast du mehrere Termine angegeben, entsteht pro Termin ein eigener Eintrag — alle gehören zu deiner einen Einreichung.
  3. Das Standort-Team schaut es an: Stimmen Datum und Uhrzeit, ist der Ort klar, ist die Teilnehmerzahl gesetzt, ist der Text verständlich? Fehlt etwas, meldet es sich bei dir. Diese Teams arbeiten ehrenamtlich neben ihrem Alltag — rechne mit ein paar Tagen, in vollen Wochen auch mit mehr. Hörst du nach gut einer Woche nichts, frag ruhig nach; das ist keine Störung.
  4. Mit der Freigabe erscheint dein Angebot auf der Stadtseite und bekommt eine eigene Anmeldeseite mit dem Knopf „Kostenlos anmelden".

Wenn der Anmelde-Knopf noch fehlt

Nach der Freigabe kann es etwas dauern, bis die Anmeldeseite steht — sie entsteht im selben Abgleich, und pro Durchgang werden nur ein paar neue angelegt, damit die beteiligten Dienste mitkommen. Steht dein Angebot also schon im Programm, aber statt des Knopfs „Anmeldung demnächst verfügbar", ist das meist nur das. Bleibt es länger so, fehlt fast immer die Endzeit — siehe gleich unten.

Damit dein Angebot nicht hängenbleibt

Das Folgende sind die Punkte, bei denen die Teams am häufigsten nachfragen müssen — und die zwei, drei Stellen, an denen ein Angebot auf der Website anders aussieht als gedacht. Keine Prüfliste, an der etwas scheitert: einfach das, was sonst eine Mail hin und her kostet.

Schreib Anfangs- und Endzeit dazu

Die Anmeldeseite entsteht nur, wenn Anfang und Ende bekannt sind. Fehlt die Endzeit, erscheint dein Angebot zwar im Programm, aber ohne Anmelde-Knopf — dort steht dann „Anmeldung demnächst verfügbar", und niemand kann sich eintragen.

Am eindeutigsten ist eine Schreibweise wie Di 20.10.2026, 19:00–20:30. Sätze wie „Termine werden noch bekannt gegeben" lassen sich nicht in einen Termin übersetzen — damit erscheint das Angebot gar nicht. Steht der Termin noch nicht fest, reich lieber später ein, als ihn offenzulassen.

Bleib im Zeitfenster — und nenn das Datum, nicht nur den Wochentag

Die Woche hat acht Tage und zwei Samstage (17. und 24. Oktober). „Samstag" allein ist deshalb zweideutig; schreib das Datum dazu, dann muss niemand raten.

Ein Termin ausserhalb der Woche wird zwar übernommen und ist auch auffindbar, fehlt aber im Wochenplan der Stadtseite — der zeigt nur diese acht Tage. Meist steckt ohnehin ein Vertipper im Monat dahinter.

Beschreib das Angebot — dich selbst beschreibst du woanders

Das Formular fragt beides getrennt: einmal dein Angebot, einmal dich. Der häufigste Fall ist, dass die eigene Vorstellung in der Angebotsbeschreibung landet — und beim Angebot selbst dann kaum steht, was tatsächlich passiert. Auf der Website stehen die beiden Texte an verschiedenen Stellen; sie zu trennen kostet dich nichts und spart eine Rückfrage.

Für Gäste nützlich ist: was in der Stunde geschieht, für wen es gedacht ist (braucht es Vorerfahrung? — meistens nicht, sag es trotzdem), was mitzubringen ist, und wo genau der Treffpunkt ist. Bei Angeboten draussen ist der Treffpunkt die häufigste Frage überhaupt.

Beide Texte haben im Formular eine Mindestlänge von 600 Zeichen — das sind rund 80 Wörter, also ein guter Absatz. Sehr lange Texte kürzen die Teams behutsam, damit über achtzig Angebote nebeneinander lesbar bleiben; inhaltlich ändern sie nichts und sagen dir Bescheid.

Schick ein Bild im Querformat

Alle Bilder laufen durch denselben Querformat-Rahmen (16:9) und werden mittig zugeschnitten. Ein Hochformat- oder quadratisches Foto verliert dabei oben und unten kräftig — bei Portraits genau dort, wo der Kopf ist. Grosse Handyfotos sind kein Problem, die Website rechnet sie selbst herunter.

Lade das Bild gleich beim Absenden hoch. Später nachgereichte Bilder muss jemand von Hand eintragen — das geht, dauert aber und ist der häufigste Support-Fall der ganzen Woche.

Teilnehmerzahl: leer heisst unbegrenzt

Steht keine Zahl (oder eine 0), gilt dein Angebot als offen: Auf der Website erscheint keine Platzzahl, und die Anmeldung schliesst nie. Mit einer Zahl ab 1 führt die Anmeldeseite automatisch eine Warteliste und lässt nachrücken, wenn jemand absagt.

Bei kleinen Räumen lohnt es sich, die Zahl bewusst zu setzen — eine vergessene Zahl ist von aussen nicht von „bewusst offen" zu unterscheiden.

Nach dem Absenden nichts mehr im Formular ändern

Eine bereits abgeschickte Antwort später im Formular zu bearbeiten bringt nichts: Die Änderung erreicht das Programm nicht. Das ist Absicht — dieselbe Regel schützt die Korrekturen deines Standort-Teams davor, wieder von der ersten Fassung überschrieben zu werden.

Schreib Änderungen deshalb per Mail an dein Standort-Team (Adressen unten). Von dort ziehen sie automatisch auf die Website und die Anmeldeseite nach — deine bereits angemeldeten Gäste bleiben dabei erhalten.

Das Formular deiner Stadt

Jede Stadt hat ihr eigenes Formular — es entscheidet, bei welchem Team deine Einreichung landet. Nimm das der Stadt, in der dein Angebot stattfindet.

Halte die Termine, den genauen Ort und zwei Fotos bereit — eines von deinem Angebot oder dem Raum, eines von dir. Am meisten Zeit kosten die beiden Beschreibungstexte; wenn du magst, schreib sie vorher in Ruhe und kopier sie dann hinein.

Was passiert, wenn dein Angebot online ist

  • Dein Angebot steht im Programm deiner Stadt — in den Ansichten Kacheln, Liste und Wochenplan — und bekommt eine eigene Seite mit Beschreibung, Ort, Karte, allen deinen Terminen und dem Link auf deine Website.
  • Die Anmeldung ist für Gäste kostenlos und läuft über Luma. Hast du eine Teilnehmerzahl gesetzt, führt die Seite automatisch eine Warteliste und lässt nachrücken.
  • Du bekommst vom Standort-Team einen persönlichen, geheimen Link auf deine Angebotsübersicht: Anmeldungen und Warteliste je Termin, mit Namen und Mailadressen, live. Bitte gib ihn nicht weiter — er ist so gut wie ein Passwort.
  • Die Kontaktdaten deiner Gäste sind für dein Angebot in dieser Woche bestimmt. Für einen Newsletter oder Folgeangebote brauchst du eine separate Einwilligung — dazu steht mehr in den häufigen Fragen.
  • Auf jeder Angebotsseite stehen die Adresse deines Standort-Teams und ein Link auf die häufigen Fragen. Die meisten Gästefragen — Kosten, Abmeldung, Warteliste — beantworten sich damit von selbst.

Wen du fragen kannst

Am schnellsten antwortet das Team deines Standorts — es kennt die Angebote vor Ort und entscheidet auch über die Freigabe:

Für alles Übrige — Fragen an den Verein, Ideen, Angebote ausserhalb der vier Städte: hallo@innehalten-schweiz.ch

Stand: 24. August 2026. Die Achtsamkeitswoche findet vom 17. bis 24. Oktober 2026 in Bern, Biel, Baden und Aarau statt und wird vom Verein Innehalten Schweiz getragen.